mala

Mala

Mala

Musik, Energie, Kultur und Kollaboration: Der in South London geborene und aufgewachsene Mala spielt seit der Jahrtausendwende eine prägende Rolle in der britischen Musiklandschaft.

Noch bevor Dubstep überhaupt einen Namen hatte, rührte er mit seinen ursprünglichsten Zutaten in dessen musikalischem Schmelztiegel. Mala war Gründungsmitglied von DMZ, der Crew hinter einigen der einflussreichsten Clubnächte der modernen Bassmusik und hinter jenen 12"-Vinyls, die bis heute zu den begehrtesten Releases der Bewegung zählen.

Mehr als 20 Jahre später entwickelt Mala als Kopf des richtungsweisenden Labels Deep Medi Music weiterhin die Klangsprache der UK-Bassmusik weiter. Dabei fördert er kreative Produktionen von genreprägenden Artists wie Skream, Swindle, Silkie, Commodo, Calibre, Goth-Trad, Truth, Kahn, Egoless, Bukez Finezt und Sir Spyro, dessen Track „Topper Top“ zu einer der ikonischsten Hymnen des Grime wurde.

In den letzten zehn Jahren veröffentlichte Mala zudem drei von Kritikern gefeierte und zukunftsweisende Alben aus dem Umfeld der UK-Bassmusik. Neben „Return II Space“ auf Deep Medi Musik entstanden mit Unterstützung von Giles Peterson die Alben „Mala in Cuba“ und „Mirrors“ (auf Brownswood Recordings). Darin erkundet er die Zusammenarbeit und spirituelle Verbindung mit Musiker:innen aus Süd- und Mittelamerika, verbindet ihre musikalischen Welten mit seinem eigenen kreativen Fluss und erschafft einzigartige Klangreisen, die scheinbar weit entfernte musikalische Kulturen miteinander in Beziehung setzen.

Neben diesen Alben stehen zahlreiche prägende Releases und unzählige Dubplates. Sein Track „Changes“ gilt als eine der ikonischsten, düstersten und kultigsten Kompositionen der modernen elektronischen Musik. Er wurde unter anderem von Grammy-Preisträger James Blake geremixt und von The Game sowie XXXTentacion in den Tracks „Holy Water“und „Look At Me“ gesampelt.

Mala’s Einfluss reicht weit über die Grenzen der Bassmusik hinaus. Das zeigt sich auch in seinen Remixen für einige der prägendsten Künstler:innen der letzten Jahrzehnte, darunter Grace Jones, Sade, Moritz von Oswald, Lee “Scratch” Perry, Fat Freddy’s Drop, The Last Poets, Greentea Peng, Jorja Smith, Nina Kraviz und Idris Elba.

Weitere prägende Momente seiner Karriere sind etwa, dass John Peel seine Dubplates auf BBC Radio 1 spielte, Mary Anne Hobbs ihn für die legendäre Radiosendung „Dubstep Warz“ einlud oder der Rapper und Aktivist Akala Mala bat, die Musik für seine Theaterproduktion „The Ruins of Empires“ zu komponieren. Hinzu kommt ein besonderes Konzert im Royal Festival Hall des Southbank Centre, bei dem 23 seiner Produktionen von einem 32-köpfigen Orchester aufgeführt wurden.

Auch nach Jahrzehnten bleibt Mala an vorderster Front aktiv: Er verbindet Frequenzen, bringt Menschen zusammen und inspiriert eine neue Generation von Künstler:innen – während er eine Kultur weiterentwickelt, die bis heute einige der spannendsten Ecken elektronischer Musik antreibt.

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